Kulinarische Tour in Südindien
-
Basic price2.565,00€
-
Travel Dates
-
Single room885,00€

Eine gastronomische Tour, die Sie durch die Kulturgeschichte und Magie der südindischen Küche führt, in einem Mix aus Exkursionen, Diskussionen, Praxiskursen, Demonstrationen und Wochenmarktbesuchen.
|
Reisenummer: |
IND 1000 |
|
Reisezeit: |
Oktober bis März |
|
Mindestteilnehmer: |
2 |
|
Schwierigkeitsgrad |
Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie die Reise zu einem anderen Zeitpunkt als zu den genannten Terminen unternehmen möchten.
Überblick
Es gibt viel zu entdecken in der durch die Araber, Portugiesen, Chinesen, Holländern und Franzosen beeinflussten Vermischung der Kulturen. Der Kulturmix von der drawidischen Vergangenheit über verschiedene religiöse und politische Dynastien, der chinesischen Fischerei und den Handelswegen, die Überreste der holländischen portugiesischen und britischen kolonialen Vergangenheit bis zu den Siedlungen der Syrischen Christen und Juden harmoniert.
Da die Reise Sie durch die südlichen Staaten von Tamil Nadu, Pondicherry und Kerala führt können Sie unterwegs die verschiedenen Kulturen genießen. Jede mit bezeichnenden Traditionen, feinen architektonischen Schmuckstücken und außergewöhnlicher Küche. Die Orte für Ihre Aufenthalte wurden aufgrund ihres speziellen Charmes, ihres Komforts und ihrer Lage besonders ausgewählt. Diese außergewöhnliche und exklusive 15-tägige Reise ermöglicht es Ihnen die feine Eleganz und die Tradition des opulenten, vergangenen kolonialen Lebensstils zu verstehen. Mischen Sie sich unter die Leute in den traditionellen Dörfern und erleben Sie die besondere Gastfreundschaft der Familien mit deren wunderbarem kulinarischen erbe. Die Reise beginnt in Chennai (Madras) und führt bis Kochi (Cochin).
Route

Höhepunkte
- Ein Einblick in die Eleganz und in die Traditionen der beiden Staaten Tamilnadu und Kerala
- Begleitete Besuche zu den lokalen Märkten
- Interaktion mit den einheimischen Menschen und Diskussionen gegenwärtige Zeitgeschehen
- Praktische Erfahrungen mit bekannten Köchen und Einheimischen um die Spezialitäten der Region kennenzulernen
- Besuche bei einheimischen Familien, um deren Lebensweise kennenzulernen
- Besuch von Bio-Landwirtschaftsbetrieben, Reisfeldern, Kokosnusshainen und Gewürzplantagen
- Schiffsfahrt in den Backwaters
1.-7. Tag
Tag 1: Ankunft in Chennai
Treffen und Hilfe am Flughafen. Ein traditionelles Willkommen für die Gäste mit frischen Jasmin Blüten. Danach Transfer ins Hotel.
Übernachtung in Chennai im GRT Grand
Tag 2: Ein Tag in Chennai
Der Tag beginnt mit einer Einleitungsveranstaltung in die Küche der Küste, di die grundlegenden Zutaten und Techniken beinhaltet, gefolgt von einer kurzen Demonstration. Danach folgt eine Orientierungsfahrt durch die Stadt. Diese führt durch das Fischerdorf und endet im Sarvana Bhawan, einem vegetarischen Restaurant gehobenen Standards in Chennai mit vielen Filialen überall im Land. Machen Sie einen Gang durch die Küche und sehen Sie wie die südindischen Delikatessen mit viel Leidenschaft zubereitet und in einer sauberen Umgebung den preisbewussten Gourmets zu vernünftigen Preisen serviert werden. Ein Menü mit über 350 Gerichten in 10 Kategorien, nach genauen Standards zubereitet, wird 1.200.000 Gästen in all den Filialen täglich serviert.
Nach dem traditionellen südindischen Thali-Essen fahren Sie zur Küche von Grand Sweets&Snacks, den Pionieren der südindischen „Snacks". Das Geschäft ist bekannt für die Pflege der Qualitätsstandards, indem immer frische Zutaten verarbeitet werden. Als sie eröffneten beschäftigten sie mehr Frauen als Männer, da sie daran glaubten, dass wenn es um Leistungsfähigkeit und Verantwortung geht, die Frauen unzweifelhaft führend sind.
Übernachtung in Chennai im GRT Grand
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 3 : Fahrt von Chennai nach Pondicherry mit einem Halt in Kancheepuram
Die Fahrt heute bringt Sie nach Pondicherry mit einem Halt in der Tempelstadt Kancheepuram. Das einfache Mittagessen nehmen Sie in Kanchikudil - ein 90 Jahr altes Haus in authentischer altmodischer Architektur - ein. Es bietet einen flüchtigen Blick auf das Leben einer Bauersfamilie in einer Kleinstadt - das Zimmer des Hausherrn, der Raum für die Frauen und die Kinder, der Raum für die Götter, zum Himmel hin offene Höfe und Veranden und hinter dem Haus die landwirtschaftlichen Geräte.
Nach dem Essen in Kanchikudil geht die Fahrt weiter nach Pondicherry, wo sie nach der Ankunft im Hotel einchecken.
Der ehemalige koloniale Außenposten der Franzosen Pondicherry besticht mit seinen Shrimps-Farmen, seiner Architektur, den französischen Cafés und der verblüffenden internationalen Gemeinschaft in Auroville.
Übernachtung in Pondicherry im GRT Sunway
Mahlzeiten: f, M, A
Tag 4: Ein Tag in Pondicherry
Ein Besuch am frühen Morgen an der Fischlandestelle. Das Verkaufen von Fischen ist ein traditioneller Beruf und das Mittel für den Lebensunterhalt von Tausenden in Indien. Die Mehrheit der Fischhändler sind Frauen. Die Frauen kaufen den Fisch direkt auf den Auktionen in den Dörfern, im Großhandel oder an den Fischlandestellen und verkaufen ihn dann indem sie von Tür zu Tür gehen. Den Fisch transportieren sie dabei in Bambuskörben oder in Aluminiumgefässen. Sie sind die Hauptlieferanten von Fisch für die Verbraucher in und in der Nähe der Küstenregionen.
Kaufen Sie den frischen Fang und die Zutaten auf den einheimischen Märkten. Nach der Rückkehr ins Hotel bekommen Sie praktische Unterweisungen durch den Küchenchef, der ein Spezialist für die „Reinigungs-Küche" ist.
Am Nachmittag machen Sie eine Tour nach Auroville, um zu verstehen, wie die verschiedenen Gesellschaften (Käserei, Bio-Pflanzungen und das Kunstgewerbe) operieren. Besuchen Sie La Ferme Cheese, die angefangen haben eine Reihe von handgemachtem Bauernkäse für die Bewohner von Auroville zu entwickeln. Die Käse von hier werden heutzutage an vielen Orten Indiens vermarktet. Sogar online können sie inzwischen bestellt werden! Sie besuchen Annapurna, der größte Bio-Landwirtschaftsbetrieb in Auroville, mit insgesamt ca. 135 Morgen Land. Der Biohof pflanzt hauptsächlich Feldfrüchte, wie Reis, Kodohirse, Rosella und Bauernhofhirse (auf etwa 35-40 Morgen) an. Neben dem Lebensmittelanbau für Auroville ist Annapurna auch ein aktives Forschungszentrum für die ökologische Landwirtschaft. Es pflegt zudem eine Sammlung von nicht-hybridisiertem lokalem Saatvorrat. Sie erfahren im Gespräch vieles über die Landwirtschaft, die Kultvierung und die Marktbedingungen.
Am Abend genießen Sie Ihr Essen in einem lokalen Restaurant.
Übernachtung in Pondicherry im GRT Sunway
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 5: Fahrt von Pondicherry nach Karaikudi
Am Morgen fahren wir in Richtung Karaikudi (285 km). Unterwegs halten wir in Kararikal. Die Region hat 10 Fischereiweiler und etwa 2500 Fischerfamilien auf 24 km Küstenstreifen. Beobachten Sie das Leben der Menschen in der Küstenregion.
Nach einer Fahrt durch grünendes Ackerland und tropische Landschaften erreichen Sie am späten Nachmittag Karaikudi in der Chettinad Region. Die Gegend ist berühmt für seine Dörfer mit den erstaunlichen herrschaftlichen Wohnhäusern und seine außergewöhnliche Küche. Die Küche ist beeinflusst durch Klasse der Händler, die auch ins Ausland gereist waren und weil die Hindus Fleisch in ihre Kost eingeschlossen haben.
Hier bleiben Sie in der Bangala, dem ländlichen Stammhaus der Familie von Frau Mayappan, die aus einer Linie von Plantagenbesitzern stammt.
Nehmen Sie an den Gesprächen und den Kochdemonstrationen von Frau Mayappan teil. Sie basieren auf den köstlichen Familienrezepten mit Ingredienzien, wie Wachteln, Garnelen, Süßwasserfisch und einem fabelhaften Angebot an Saisongemüsen und Hülsenfrüchten. Der Koch der Familie und seine Assistenten kreieren köstliche Gerichte, für die die „Masalas" (verschiedene indische Gewürzzubereitungen zur Zubereitung von Currys) und die Gewürzmischungen immer noch von Hand auf traditionellen Steinen zermahlen werden.
Übernachtung in Karaikudi im „The Bangala"
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 6: Ein Tag in Chettinad
Ein Tag in Chettinad mit dem Hausherrn, der Sie in das Leben und die Kultur der Leute einführt. Besuchen Sie den Markt der Einheimischen und erhalten Sie einen Einblick in die Chettinad Küche und deren Zutaten.
Übernachtung in Karaikudi im „The Bangla"
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 7: Fahrt von Chettinad nach Ganeshpuram
Am Morgen verlassen wir Chettinad und fahren nach Ganeshpuram (240 km), wo wir das Elephant Valley - ein Öko-Farm-Hotel, das inmitten eines 100 Morgen großen Naturreservates und einer Biofarm liegt. Es befindet sich in den Palni-Hügeln, einer Region der Westernghats. Die Region ist eines der 25 wichtigsten Punkte der Welt aufgrund seiner biologischen Vielfalt.
Das Resort besitzt einen eigenen Bio-Gemüse Garten mit einem Feldanbausystem, das inspiriert ist von den Lehrstunden, die die Natur selbst gibt. Mehr als 100 Pflanzenarten pro Hektar Naturwald, die jederzeit kultiviert werden. Mehr als 25 Arten von Gemüse werden rund um das Jahr und rund um den Garten angebaut.
Übernachtung in Ganeshpuram im „The Elephant Valley"
Mahlzeiten: F, M, A
8.-15. Tag
Tag 8: Ein Tag im Elephant Valley
Sie besuchen die Kaffeeplantage und erhalten einen Vortrag zum Thema „Kaffee". Der Erntekalender für Kaffee ist auf einige Monate im Jahr begrenzt - von November bis Januar wird der Arabica und von Dezember bis April der Robusta geerntet. Arabica und Robusta sind die kommerziellen Kaffeesorten, die kultiviert werden. Lernen Sie wie die Kaffeebohnen kultiviert werden und beobachten Sie die verschiedenen Stadien des Produktionsprozesses für Kaffee.
Sehen Sie den Tagesablauf auf dem Biohof, besuchen Sie die Dörfer und interagieren Sie mit den Leuten und lernen Sie deren Leben zu verstehen.
Übernachtung in Ganeshpuram im „Elephant Valley"
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 9: Abreise nach Thekkady
Sie verlassen Elephant Valley in Richtung Thekkady. Eine landschaftlich reizvolle Fahrt mit Mittagessen in Theni - einem landwirtschaftlichen Distrikt von Tamil Nadu, umgeben von den Westernghats. Es ist bekannt für den umfangreichen Handel mit Kardamom, Baumwolle, Chili und Textilien. Inklusive der Stopps unterwegs dauert die Fahrt etwa 6 Stunden (140 m).
Die Fahrt geht durch wunderschöne Gegend und durch das tropische Ackerland der Westernghats, reich an Kaffee-, Tee- und Gewürzplantagen.
Nach der Ankunft in Thekkady checken Sie im Resort Hotel ein.
Am Abend lenkt das Hotel Ihre Aufmerksamkeit auf das aktive Kochen im Garten. Sorgfältig berücksichtigt werden dabei die Rolle der Gewürze, die kulinarischen Traditionen der einheimischen Stämme, wie „Earth Cooking" und die traditionelle „Sayda" Zeremonie auf Bananenblättern, einem Kennzeichen aller wichtigen Festivitäten in Kerala.
Übernachtung in Thekkady im Shalimar Spice Garden Retreat
Mahlzeiten F, M, A
Tag 10: Ein Tag in Thekkady
Nutzen Sie den Tag in Thekkady um ein Stammesdorf zu besuchen und um dort aus erster Hand einen Lebensstil zu erleben, der schnell aus der modernen Welt verschwindet.
In perfekter Eintracht mit der Umwelt setzten diese einheimischen Leute noch immer ihre althergebrachten Praktiken der Herdenhaltung und der Bienenzüchterei fort.
Übernachtung in Thekkardy im Shalimar Spice Garden Retreat
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 11: Fahrt von Thekkady nach Kumarakom
Von Thekaddy aus führt der Wegstrecke durch sehr üppige, grüne, tropische Landschaften zu einer Syrisch-christlichen Tharavadu (Großfamilie) zu einer Kochdemonstration und einem Syrisch-christlichen Essen gemeinsam mit der Familie.
Ein Gespräch über die Küche der „Nazarani" (Syrische Christen), gefolgt von einer praktischen Unterweisung wie man einen Eintopf, Appam (eine Art Brot), Thoran (Gemüsegericht aus fein gehacktem Gemüse) und Moru Kari (Currygericht) zubereitet.
Die Nazaranis sind schon sehr lange in der Gegend von Kerala. Eine beliebte Theorie legt nahe, dass das Christentum gut etabliert war, wenigstens drei Jahrhunderte bevor es die offizielle Religion in Europa wurde. Die Herrscher über das antike Malabar gewährten der christlichen Gemeinschaft Privilegien, vielleicht aufgrund ihrer sozialen und wirtschaftlichen Bedeutung. Spuren dieser Privilegien haben bis heute überlebt. Einige der gewährten Privilegien waren merkwürdig, z.B. der Gebrauch eines Regenschirms, das Ausbreiten eines Stoffes um darauf zu gehen und das Verdoppeln des Endes eines Bananenblattes, das als Teller diente, usw.
Das Kerala „Sadhya" auf dem Bananenblatt kann mit einem Orchester verglichen werden. Der komplexe Prozess bei der Vorbereitung eines jeden Gerichtes kann Stunden dauern. Aber das was auf dem Blatt in beinahe heiliger Ehrfurcht platziert wird ist nur ein kleiner Klacks, gerade genug um den Gaumen zu umschmeicheln, die richtige Note um den wunderbaren Gleichklang und die Verschmelzung verschiedenster Geschmäcker zu schaffen.
Heute ist es schwierig die Grenzen der Küchen der unterschiedlichen Gemeinschaften zu ziehen, da sie jetzt alle Bestandteile des Repertoires der Kerala-Küche sind. Der syrisch-christliche Beitrag zur Kerala-Küche ist mannigfaltig. Die bemerkenswertesten sind Heuschrecken, Entenbraten, „Meen vevichathu" (roter Fischcurry) und der „Isthe" (Eintopf). Für den Reismehlkuchen, junge Heuschrecken und Pfannkuchen wird eine auf natürliche Art fermentierte Zutat -„Toddy" (Palmwein) als Triebmittel für den Rührteig - verwendet.
Verbringen Sie den Tag in den Bungalows der Plantage und nach dem abendlichen Tee oder Kaffe fahren Sie hinunter nach Kottayam, wo Sie das Hotel vor der Dämmerung erreichen.
Übernachtung in Kumarakom im Backwater Ripples
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 12: Ein Tag in Kumarakom
Am Morgen Besuch des Dorfes Kumarakom und eines Tapioka Maniok Bauernhofes. Ein Vortrag über die allgegenwärtige Kokosnuss - eine vollständige Nahrungsquelle. Demonstration über das Anzapfen von Palmwein. Praktische Erfahrung mit den Einheimischen wie man Tapioka herstellt, gefolgt von einem Essen „Tapioka"&"Fischcurry" in einem einheimischen „Toddygeschäft".
Am Nachmittag ein Vortrag zum Thema Reis - von der „normalen" bis zur „exotischen" Sorte - eine Vielzahl von Gerichten, zubereitet mit verschiedenen Sorten von Reis.
Der Vembanad See und seine vielen Arme, die Flüsse Pampa und Achencoil, die unzähligen Bäche die durch Kuttanad fließen, die Reisfelder, die von den Backwaters zurückgeholt wurden und auf denen erstaunliche fünf Meter unter dem Meeresspiegel Landwirtschaft betrieben wird, der einzigartige Lebensstil der Menschen, die in dieser Wasserwelt leben, wo die Boote das einzige Fortbewegungsmittel sind - all dies macht Kuttanad zu einem ganz besonderes Ziel. Es gibt zwei markante Bereiche hier, Unter- und Ober-Kuttanad basierend auf Höhen, die über oder unter dem Meeresspiegel liegen. In der Unter-Kuttanad-Region, wird als „Niederlande" bezeichnet, weil das bebaute Land unter dem Meeresspiegel liegt. Wie in Holland halten Deiche oder Dämme um die Reisfelder falls nötig das Wasser zurück, wodurch die Kultivierung möglich ist.
Die obere Kuttanad Region liegt etwas über dem Meeresspiegel, somit ist der Anbau von Kulturpflanzen etwas einfacher und weniger riskant. Während der Regenzeit sind Überschwemmungen im gesamten Tiefland üblich und somit ist der Reisanbau dort nur einmal im Jahr möglich. Im Gegensatz dazu kann an vielen Orten in Kerala zweimal angebaut werden, da Staunässe kein Problem ist. Das Hochwasser verursacht oft Schäden an den Wällen, was die Überflutung der Reisfelder und somit den Verlust der Ernte zur Folge hat. Deshalb ist der Anbau auf nur eine Auspflanzung im Jahr in vielen Orten der Region begrenzt.
Das Betreiben von Landwirtschaft auf den riesigen und umfangreichen Reisfeldern, Angeln, Sammeln von Kokosnüssen und Muscheln, Sammeln von Kalkschalen vom Boden der Reisfelder und Ruderboot fahren, sind einige der Berufe die der durchschnittliche Bewohner in Kuttanadan ausübt.
Übernachtung in Kumarakom im Backwater Ripples
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 13: An Bord des Hausbootes
Nach dem Frühstück folgt ein Vortrag über das Leben auf den Backwaters. Gegen 11:30 Uhr gehen Sie vom hoteleigenen Bootsanleger an Bord für Ihre Kreuzfahrt durch die Backwaters von Kerala. Die Backwaters in Kerala sind ein Netzwerk aus 1500 km Kanälen, die einerseits natürlichen Ursprungs sind, andererseits von Menschenhand gemacht wurden, 38 Flüssen und 5 großen Seen. Sie erstrecken sich vom einen bis zum anderen Ende Keralas.
Bevor die LKWs bekannt wurden, waren die „Kettuvalloms" (wörtlich übersetzt: genähtes Boot) auf den Backwaters das Haupttransportmittel. Die Länge eines solchen Bootes liegt bei 70 Fuß, die Frachtkapazität bei 30 Tonnen. Es ist aus Holzplanken gefertigt, die mit Kokosseil verbunden und von außen mit Cashew-Öl bemalt wurden.
Für ihre Mahlzeiten stoppten die Schiffer in früheren Tagen stoppten die Schiffer selten entlang der Wasserwege. Ihre Nahrung bestand aus frisch gefangenem Fisch aus den Backwaters, wie Karimeen (Gebänderter Indischer Buntbarsch) und Kalangi (Baramundi, ein Süßwasser-Ästuar Edelfisch, der vorwiegend in Australien vorkommt), unverderblichen Grundnahrungsmitteln, wie Linsen und der lokale grobkörnige „Rote" Reis und aus preiswerten Gewürzen, wie Koriander, Ingwer, getrockneten Chilischoten, Kurkuma und schwarzen Senfkörnern.
Die Speisen transportierten sie in einer Form, um deren Frische zu bewahren. Zerquetscht in eine scharfe Paste mit Hilfe eines steinernen Wellholzes auf einer flachen Steinplatte. Zusatz zu der Paste war ein liberales Maß an geriebener Kokosnuss, die die Basis für das Speiseöl der Bootsleute war.
Am Heck des Kettuvallom wurden die Mahlzeiten langsam mit der scharfen Paste in einem tönernen Topf auf einem irdenen Ofen, der mit Kokosnussschalen beheizt wurde. Der Fisch wurde erst gegen Ende der Zubereitung beigefügt. Ihre Obst- und Gemüsenahrung bestand aus wenigen Dingen, die ihnen zur Verfügung standen. Dazu zählten Süßkartoffeln, Brotfrucht, rohe Mango und Jackbaumfrucht (und ihre Samen), die in großen Mengen entlang der Wasserwege wachsen.
Die Menüs, die heute an Bord der Hausboote serviert werden, sind weit anspruchsvoller als es die Speisen, die auf den Kettuvallom zubereitet wurden. Die Küche basiert noch immer auf den traditionellen Zutaten wie Fisch und Gemüse, die jetzt in Einklang mit den Anforderungen der Kunden aus aller Welt gebracht wurde. Die ethnischen Mahlzeiten und die Fischspezialitäten, wie weiße Garnelen, Perlfisch, Krebse und Muscheln, an Bord werden von einem Koch zubereitet. Die Mahlzeiten beinhalten Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Kaffee oder Tee mit Snacks.
Verbringen Sie Zeit an Bord mit dem Küchenchef, um die lokalen Rezepte zu erlernen und lernen Sie das Leben und den Tagesablauf der Menschen in den Backwaters kennen.
Übernachtung an Bord auf dem Ac Deluxe Hausboot
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 14: Ausschiffung vom Hausboot und Fahrt nach Kochi
Nach der Ausschiffung vom Hausboot fahren wir nach Kochi ins Haus eines professionellen Kochlehrers. In den letzten 26 Jahren hat er vier Kochbücher geschrieben. Er bietet den Gästen aus der ganzen Welt eine einzigartige Gelegenheit mit den Feinheiten der traditionellen Kerala-Küche vertraut zu werden. Nehmen Sie teil an den Vorbereitungen der "Sadhya".
Die „Sadhya" wird auf Bananenblättern serviert. Es gibt eine bestimmte Methode, wie das Bananenblatt und die Gerichte serviert werden. Reis ist das Hauptgericht. Zusammen mit dem Reis werden verschiedenste Speisen serviert. Dazu gehören „Thoran" (Gemüsegericht aus fein gehacktem Gemüse), „Pappadams" (runde knusprige Kuchen aus Mehlteig, auf eine eigentümliche Weise zubereitet), „Payasams" und „Prathamans'" (Desserts). Auch Früchte werden serviert, vor allem Kochbananen.
Nach dem „Sadhya" verbringen Sie den Nachmittag mit den Familienmitgliedern, um die Traditionen, die Werte und den kulturellen Ethos dieses bezaubernden Landes zu verstehen. Nach einem abendlichen Snack fahren wir zum Hotel in Fort Kochi.
Am Abend machen Sie einen Spaziergang durch Fort Kochi. Am Straßenrand werden Sie die zahlreichen „Thattukadas" sehen, Straßenhändler von denen Sie heiße, frisch zubereitete, köstliche und gut sättigende Mahlzeiten bekommen können. Die meisten servieren ihre Angebote von einem mobilen Kochwagen aus mit ein paar Bänken oder Stühlen in der Nähe. Probieren Sie „Pai's with Gunpowder", zubereitet aus gerösteten Linsen und roten Chilis.
Übernachtung in Kochi im GRT Grand
Mahlzeiten: F, M, A
Tag 15: Abreise aus Kochi
Am Morgen erkunden wir Fort Kochi, das jüdische Viertel und die Gewürzmärkte. Danach fahren wir nach Kayee zum „Biryani"
Nach dem Mittagessen checken Sie im Hotel aus und fahren zum Flughafen für ihren Heimflug.
Mahlzeiten: F, M
Leistungen
Im Preis enthalten sind die folgenden Leistungen:
- Treffen und Unterstützung bei der Ankunft und der Abreise durch den Reiseleiter
- Unterkunft in den genannten Hotels oder Ähnlichen im Doppelzimmer mit Bad für insgesamt 14 Nächte
- Vollpension (Frühstück, Mittagessen, Abendessen
- Derzeitige staatliche Steuern, die sich ändern können
- Führungen durch lokal ernannte, englischsprachige Führer bei Führungen und Ausflügen entsprechend dem Programmverlauf
- Kochvorführungen und Vorträge der Köche
- Die jeweils geltenden Eintrittspreise für die Monumente und Sehenswürdigkeiten entsprechend der Reiseroute
- Fahrten mit einem klimatisierten Auto entsprechend der Reiseroute
- Kosten für die Vorbereitung und Durchführung des Reiseprogrammes
Die Preise beinhalten nur die oben angeführten Leistungen und die, die in der Programmbeschreibung erwähnt werden.
Die Preise beinhalten nicht:- Gegenstände des persönlichen Bedarfs, wie etwa die Kosten für Telefongespräche, Tischgetränke, Wäsche, Trinkgelder etc.
- Alle internationalen Flüge, Visagebühren, Flughafengebühren bei Abreise.
Wissenswertes
- Ein gültiges indisches Visum ist für einen Besuch in Indien erforderlich. Bitte kontaktieren Sie dazu die nächstgelegene indische Botschaft oder ein Konsulat für weitere Details.
- Wir empfehlen den Abschluss einer Reisekrankenversicherung und weiteren notwendigen Versicherungen, da diese in Indien nicht erhältlich sind.
- Die Reise muss spätestens 55 Tage vor dem geplanten Reisebeginn gebucht werden.
- Beste Reisezeit: Die Hochsaison für Reisen nach Indien dauert von Oktober bis März. Diese Zeit beinhaltet den Winter und die Zeit nach dem Monsun. Das Klima ist im Allgemeinen angenehm im ganzen Land. Die kurze Winterzeit führt nicht zu rauem kalten Wetter, was sie zu einem idealen Zeitraum für Reisen nach Indien macht.
- Reisen in der Nebensaison: Das Wetter in Indien während des Sommers ist im Allgemeinen warm und trocken quer durch verschiedene Regionen. Die Sommersaison von März bis Mai ist heiß, sehr trocken und allgemein unangenehm. Mit dem Beginn des Monsuns im Juni, steigt die Luftfeuchtigkeit und das Wetter wird leichter erträglich, entsprechend gehen auch die Tagestemperaturen zurück.
- Vorbereitungen: Dieses Program ist körperlich nicht anspruchsvoll und an den besuchten Orten sind nicht keine lokalen Krankheiten bekannt. Trotzdem ist es empfehlenswert adäquaten Moskitoschutz dabei zu haben. Desinfektionsmittel, Sonnenschutz und eine Reiseapotheke mit Mitteln gegen eine Magenverstimmung, Allergien, Fieber und kleinere Leiden sind sinnvoll. Falls Sie sich entscheiden während der Monsunzeit zu reisen, dann sind ein Regenmantel oder ein Regenschirm ein Muss. Bei der Einreise nach Indien sind eine Gelbfieberimpfung oder andere Spritzen nicht zwingend vorgeschrieben. Für die, die sich in Malariagegenden aufhalten werden, ist eine Malariaprofilaxe vor Reisebeginn empfehlenswert.
- Für detaillierte Erklärungen zu den Schwierigkeitsgraden folgen Sie bitte diesem Link: Erläuterungen zu den Schwierigkeitsgraden
- Informationen zu den Visa- und Einreisebestimmungen, Gesundheitsinformationen und Hinweise zur Ausrüstung finden Sie unter diesem Link: Wissenswertes-1
- Beachten Sie bitte unsere Informationen zu möglichen Kursschwankungen der Währungen: Kursschwankungen






Add travel report